Reiseerinnerungen.

Monat: August 2022 (Seite 2 von 2)

Internet-Nirvana

Der geneigte Leser hat es vielleicht bemerkt – fünf Tage lang gab es keinen Eintrag hier im Blog. Keine Sorge, diesmal gibt es keine Hiobsbotschaften. Nord Queensland ist einfach Aldi Mobile Niemandsland. Und auch in dem Motels und Kneipen gibt es kein WiFi. Internet-Nirvana. Darum gibt es heute und morgen ein paar Nachträge. Nuja, wahrscheinlich eher morgen. Wir sind heute spät in Airlie Beach angekommen und morgen heisst es schon um 05:30h aufstehen, um das Tourboot nach Whitehaven Beach zu erreichen. Jetzt also noch ein paar letzte Vorbereitungen und dann ruft das Motelbett 😴

On the road again

Back to Queensland auf dem Weg in den Daintree National Park… und zurück in Mount Isa – es gibt keinen anderen Weg. Durch Zufall ist hier dieses Wochenende das Mount Isa Rodeo. Nach eigener Aussage “ the biggest and richest rodeo in the Southern Hemisphere“. Die ganze Kleinstadt ist voller Cowboys 🤠 und zur Feier des Tages haben wir uns im „Rodeo Bar&Grill“ hier bei uns im Hotel ein BBQ gegönnt 😋

Mine und Kupfer, Blei und Zink Hütte von Mount Isa
Eine der vielen Road Trains auf dem

Katherine Gorge

Nach der Yellow Waters Tour gestern morgen sind wir mit einem kurzen Abstecher zum Schwimmen in Edith Falls (wer den Blog gelesen hat erinnert sich vielleicht) nach Katherine gefahren. Und heute war in aller Frühe (Abfahrt 07:00h) eine Bootsfahrt durch die ersten beiden Abschnitte der Katherine Gorge angesagt. Gorge ist so etwas wie die australische Bezeichnung für einen Canyon… oder eben eine Schlucht. Jetzt in der Trockenzeit ist der Wasserstand zwar 10-15 Meter tiefer als in der Regenzeit, aber es ist immer noch genügend Wasser in der Schlucht für Boote mit bis zu rund 40 Passagieren. Und auf jeden Fall sieht es großartig aus!

Die Schlucht von oben – war schweisstreibend 😅
Sonnenaufgang bei der Fahrt zur Schlucht

Yellow Water Feuchtgebiet

Jetzt in der Trockenzeit gibt es nur wenige Gebiete im Kakadu Park, die noch vollständig unter Wasser stehen. Yellow Waters ist eines davon und wir haben dort eine Bootsfahrt gemacht. Zum Glück gleich morgens – spätestens ab Mittags wird es fast unerträglich heiß. Unser Tour Guide („Dennis with two N“)war ein Ureinwohner und ziemlich lustig. Vor allem die diversen Schilderungen auf welche Weise uns die Salzwasserkrokodile auffressen war sehr bildlich („And then they will eat you…. but yes, no problem, go closer and take a picture…“)

Ein Seeadler
Auch hier treiben Salzwasserkrokos ihr Unwesen
Ein Jabiru

Rock Art in Kakadu

Die Gegend hier im äußersten Norden Australiens ist schon seit weit vor der letzten Eiszeit von Menschen besiedelt. Und die Felsenzeichnungen hier sind das wohl beeindruckendste Zeichen dieser langen Zeit.

Wildlife in Kakadu Park

Wer an Australien denkt, denkt wahrscheinlich auch gleich an Krokodile. Und hier im Kakadu Park gibt es wirklich eine Menge davon. Und zwar die großen Salzwasserkrokodile in den falsch benannten East und South Alligator Rivers. Von den Riesenechsen (bis zu 7 Meter lang) haben wir während einer Bootstour jede Menge gesehen. Der Guide hat uns aber auch viel zum traditionellen Leben der Aborigines erzählt.

Termitenhügel – das Teil ist fast 4 Meter hoch!
Wasserstelle am Fluß… und Krokodil-Fressparadies
Ob die wohl giftig ist?

Oasen in der Wüste

Verflixt ist das heiss hier🥵… aber zum Glück gibt es hier wunderschöne natürliche Schwimmbecken. Sogar krokodilfrei. In Mataranka ist das Wasser leider mit 34 Grad ziemlich warm. Aber Edith Falls ist einfach in jeder Hinsicht klasse. Das Bild von Edith Falls folgt sobald wir wieder Wlan haben…

Bitter Spring in Mataranka
Edith Falls

Die Dinosaurier sind los…

Ein Zwischenstopp auf der langen Strecke war im „Australien Age of Dinosaurs“ in Winton. Dort kann man versteinerte Dinofußstapfen ,Krokodil- und Schildkrötenspuren sehen, die vor 95 Millionen Jahren entstanden sind. Unvorstellbar!

On the road

Fast 3.500km von Brisbane bis in den Kakadu National Park bei Darwin – erst nach Westen quer durch das Outback in Queensland und dann nach Norden. Losgefahren sind wir in Subtropischen Regenwäldern bei 20 Grad. Heute sind wir in Mount Isa angekommen. Quer durch Buschland bei 34 Grad. Und erst die Hälfte des Wegs ist geschafft.

Die Kneipe aus dem Film!
Kurz vor Mount Isa

Mount Isa ist übrigens eine Minenstadt. Kupfer, Zinn und Blei für die Weltmärkte. Schornsteine und Hüttenwerke wo man hinschaut – aber wir bleiben nur über Nacht. Vorher hat die ganze Gegend gezittert… das war wohl eine Sprengung im Bergwerk 😨

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