Reiseerinnerungen.

Monat: Oktober 2022

Von Amorbach nach Miltenberg

Der dritte Tag meiner drei Etappen, die ich direkt hintereinander geplant habe. Und weil es gestern etwas weiter war, dachte ich, mir tun die Beine weh und ich machs daher kürzer. Ging aber problemlos, hätte auch weiter laufen können 😁.

Der Weg führte weiter wunderschön durch den Odenwald – wenn auch etwas hügeliger als gestern. Das Highlight war die Ankunft in Miltenberg- vorbei an der Burg und durch das „Schnatterloch“ durch einen winzigen Eingang im einem der Türme der Stadtmauer.

Und jetzt geht es mit der Bimmelbahn zurück nach Mosbach (2 Stunden mit zweimal umsteigen) und dann mit dem Auto zurück nach Hause.

Von Balsbach nach Amorbach

Hach, das war eine Etappe nach meinem Geschmack. Zwar mit knapp 25 km die längste Etappe bis jetzt, dafür aber ohne große Steigungen und vor allem meistens mitten durch den menschenleeren Odenwald. Einfach schön.

Die erste Landesgrenze habe ich auch mitten im Wald überwunden. Es standen sogar noch ein paar alte Grenzsteine run. Bin jetzt also in Bayern gelandet.

Amorbach ist ein nettes kleines Städtchen mit einer recht schönen Barockkirche – auch wenn ich persönlich das ganze goldene Geschnörkel nicht so mag.

Aber in der zweiten großen Kirche im Ort (die katholische Kirche St.Gangolf) spielte gerade jemand Orgel. Das hört sich einfach immer klasse an, ich sass bestimmt eine halbe Stunde drin und hab zugehört.

Nachher geht’s noch in die Brauerei Gaststätte Etzel – da gibts heute Rinderleber mit Kürbis-Chili Sosse 😋

Von Mosbach nach Balsbach

So, jetzt bin ich wieder aktuell… heute war der Start zu einer dreitages-Tour mit Übernachtungen. Die erste Etappe hat mich von Mosbach durch Teile des Odenwalds ins winzige Balsbach geführt. Die Wanderung war ehrlich gesagt recht unspektakulär – 18 km stetig leicht bergauf mit in Summe knappen 500 Höhenmetern. Dass es unspektakulär war, kann aber auch am Wetter liegen. Es war zwar trocken, aber leider auch extrem diesig – bei guter Sicht hätte man bis zum Stuttgarter Fernsehturm Segen können. Zumindest behauptet das eines der Schilder an einem der Aussichtspunkte. Heute war da jedenfalls nur Dunst zu sehen. Aber wie gesagt: es war trocken, das ist ja auch was.

Übernachtet wird im Engel in Balsbach. 39 EUR mit Frühstück, da gibts nix zu meckern. Und ich freu mich schon aufs Abendessen, hab nen Mordshunger.

03.10.: Von Offenau nach Mosbach

Am Deutschen Nationalfeiertag ging es gemeinsam mit Sonja Z. (keine vollständigen Namen, ist ja ein offener Blog…) nach Mosbach. Zwecks der besseren Erreichbarkeit mit der Bahn habe ich ein bissl geschummelt und den Start von Bad Wimpfen nach Offenau verlegt. Das liegt aber direkt nebenan.

Das Wetter war wieder mal spitze… was weniger an den reisenden Engeln (wo auch immer die sind, ich glaube ich hab noch keine getroffen) als an der Planung liegt. Eigentlich hatten wir nämlich Samstag oder Sonntag geplant, aber da hat es heftig geregnet.

Ab Gundelsheim ging es dem Neckarsteig entlang. Rund 20 km und mit viel auf und ab 500 Höhenmeter. Schöne Wanderung, nur leider gabs in Mosbach nix mehr (oder noch nix) zu essen. 15:00h Ankunft ist halt ne blöde Zeit.

Zurück wieder mit dem Zug – 2,5 Stunden mit S-Bahn, Bummelbahn und U- Bahn. Für einen Tagesausflug ist das die absolute Schmerzgrenze.

30.09.: von Nordheim nach Bad Wimpfen

Ich hab den Blog ziemlich schleifen lassen… war zwischendurch bei der Nachuntersuchung in der Augenklinik in Tübingen. Alles so weit „on Track“ – alle ÄrzteInnen (ich hasse Gendering…) waren voll des Lobes ob der sehr guten Arbeit von Dr.Sharma. Die letzte Messung zeigte 60% Sehleistung, was nach einer vollständigen Netzhautablösung ein wirklich sehr, sehr guter Wert ist.

Auf jeden Fall gibt’s heute erstmal zwei Nächträge.

Am 30.09. ging es bei strahlendem Sonnenschein an Heilbronn vorbei in die Kaiserpfalz nach Bad Wimpfen. Knappe 20 km über Felder und durch den Wald, meistens ohne eine Menschenseele zu treffen. Kurz vor Bad Wimpfen kamen mir allerdings ein paar Gruppen entgegen, die in Normalverteilung den kompletten Weg für sich in Anspruch nahmen. Und dann mussten sie doch tatsächlich ein wenig Platz für mich machen… wenn Blicke töten könnten wäre ich auf der Stelle tot umgefallen 🙄

In Bad Wimpfen hab ich zum Abschluss noch den Turm erklommen. Ist schon eine richtig schöne mittelalterliche Stadt, dieses Bad Wimpfen.

Danach gings mit der Bahn gemeinsam mit Dirndl tragenden Mädels und Jungs in Lederhosen zurück nach Stuttgart. Jaja, die Wasenzeit … aber auf der Hinfahrt sind ja noch alle gesittet.

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