Reiseerinnerungen.

Monat: Juli 2022 (Seite 1 von 2)

Küchengeschichten

Die Gelehrten streiten sich, ob die Corioliskraft wirklich schuld ist… aber hier der Beweis aus der Praxis: in Australien fahren nicht nur die Autos auf der falschen Seite, auch das Wasser läuft falsch herum durch den Abfluss 😁

Australia Zoo, 29.07.2022

Juhuuu, ich habe endlich Koalabären gesehen😍Und sogar gestreichelt! Die sind soooo süß und kuschelig und zum auffressen niedlich und überhaupt hätte ich am liebsten einen mit nach Hause genommen. Aber das ging natürlich nicht. Denn das war im weltberühmten Australia Zoo, der von Steve Irwin dem „Crocodile Hunter“ und seiner Familie aufgebaut wurde. Leider ist Steve 2006 bei Dreharbeiten im Great Barrier Reaf von einem Stachelrochen ins Herz gestochen worden und gestorben. Seine Familie führt den Zoo weiter und von den Einnahmen kaufen sie Ländereien, um damit vorhandene Naturschutzgebiete zu vergrößern und den Tierschutz voranzubringen.

Im Zoo gibt es verschiedene Tierarten aus der ganzen Welt. Aber natürlich vorallem viele einheimische Tiere wie Schlangen, Krokodile, Kängurus und Wombats.

Ich hatte das Glück ein Ticket für ein Treffen mit dem Wombat zu ergattern und durfte zu dem Wombat ins Gehege und ihn streicheln. Das war richtig cool. Auch die Kängurus waren total niedlich. Man konnte sie auch füttern und streicheln.

Das Highlight waren für mich aber die Koalabären!

The Show will go on

Heute stand die Nachuntersuchung auf dem Programm. Alles im Rahmen der Möglichkeiten auf dem richtigen Weg. Und wir haben den ärztlichen Segen, in das Nothern Territory aufzubrechen. Also noch drei Tage den Boden anstarren ( das gehört tatsächlich zur Nachbehandlung) und dann kann es am Montag losgehen. Nächste Untersuchung in drei Wochen wieder in Brisbane.

Das Wichtigste zum Schluss: Yvonnes Geburtstag haben wir mit einem Mittagessen in einem leckeren Creolischen Restaurant gefeiert. Auch im Rahmen der Möglichkeiten mit gesenktem Haupt meinerseits.

Mount Tibrogargan, 27.07.2022

Heute bin ich im Nationalpark der Glasshouse Montains um den Mount Tibrogargan gelaufen. Oben auf dem Lookout Jack Ferris hat man einen grandiosen Ausblick auf die Umgebung. Der Weg geht über Matsch, Sand und Bäche und die ganze Zeit läuft man durch einen wunderschönen Wald mit Eukalyptusbäumen und Pinien. Ach ja, die australischen Vögel zwitschern ganz anders als die deutschen. Das ist echt lustig.

Glasshouse Mountains, 26.07.

Das Leben schreibt manchmal seine eigenen Geschichten und hält sich dabei nicht immer an unsere Pläne… Jetzt sind wir jedenfalls ungeplant in einem kleinen Bungalow in den Glasshouse Mountains nördlich von Brisbane gelandet. Im Garten wachsen Ananas, Bananen, Sternfrüchte, Kaffee und -zig andere exotische Früchte. Aber der Reihe nach.

Schon vor ungefähr einer Woche bemerkte ich (Karlheinz) dass sich die Sicht auf meinem linken Auge verschlechterte. Ganz kurz danach hatte ich zu allem Übel noch einen positiven Corona Test. Also Quarantäne in einem kleinen Motel in Tin Can Bay nahe Fraser Island. Einen Augenarztbesuch hatte ich versucht, das war aber wegen der Quarantäne nicht möglich.

Als die Sicht aber immer schlechter wurde, beschlossen wir zu einer Augenklinik in Rockhampton zu fahren. Die haben mich jedoch ins lokale öffentliche Krankenhaus geschickt. Und die wiederum ins Großkrankenhaus nach Brisbane. 750 km wieder in Richtung Süden.

To make an even longer story short: In Brisbane wurde ich am 23.07. operiert. Und damit sind wir wieder bei der Rekonvaleszenz in den Glasshouse Mountains. Am Donnerstag ist ein Nachsorgetermin – mal schauen, wie es dann weitergeht. Solange werden wir hier die schöne Umgebung genießen und entspannen.

Endlich Wärme… und Meer!

Nachdem wir von den Bergen nach unten in Richtung Meer gefahren sind, sind die Temperaturen merklich gestiegen. 20 Grad und Sonnenschein! Besser geht’s eigentlich nicht.

Den Tag haben wir in Byron Bay am Strand und an der Steilküste verbracht. Die fünf Delphine und einen Wal, die wir gesehen haben, habe ich leider nicht auf ein Bild bekommen.

In den Bergen nördlich von Sydney

Diese Nacht haben wir in einem Motel in Armindale verbracht. Durch die Tür hat es gezogen wie Kuhschwanz und Nachts fielen die Temperaturen unter Null… zum Glück hatten wir Heizdecken in den Betten…

Den Tag haben wir in verschiedenen Nationalparks entlang des Waterfall Ways verbracht.

Tag 3 und 4: ein letztes Mal Sydney und Aufbruch nach Norden

Der letzte Tag in Sydney startet mit Regen – also beschließen wir einen Museumsbesuch einzulegen und gehen in das National Maritime Museum. Jede Menge Schiffe, darunter eine originalgetreue Kopie der HMS Endeavor, des Schiffes von James Cook und einen vollständig restaurierten Segel- Frachter aus dem 19. Jahrhundert.

Abends ging es in das berühmte Opernhaus, wo wir uns ein Tanztheater angesehen haben, das die Geschichte der australischen Ureinwohner darstellt.

Am nächsten Tag stand dann erstmal das Abholen des Mietwagens auf dem Programm. Der bestellte Mittelklasse SUV war nicht vorrätig, also wollte uns der EuropCar Mitarbeiter ein Hundsteures Upgrade auf einen BMW X3 andrehen, was ich konsequent abgelehnt habe. Also gabs es am Ende ein kostenloses Upgrade auf einen Full Size SUV. Einziger Haken an der Sache: ist ein MG…. nein kein englisches, sondern ein 100% chinesisches Auto… naja, es ist groß, bequem und fährt…

Day 2 Sydney

Nachdem wir heute morgen nach einem Komaähnlichen ca 10 Stunden Tiefschlaf aufgewacht sind, haben wir uns auf den Weg zum Circular Quay und den Rocks gemacht. Zunächst ging es mit der Stadtbahn rüber zum Milsons Pointe. Zu Fuß sind wir zurück über die Harbour Bridge und durch The Rocks gelaufen. Bei einem Cappucchino und einem Applepie haben wir die Aussicht auf den Hafen und die Oper bewundert😊

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