Reiseerinnerungen.

Autor: admin (Seite 2 von 8)

Von Miltenberg nach Eschau

War ja klar.

Okay, der Umstieg in Lauda funktionierte noch problemlos. Aber in Stadtprozelten, einem Nest am Main irgendwo vor Miltenberg blieb der Zug dann stehen. Erst um einen entgegen kommenden Zug vorbeizulassen und dann – wie uns der hörbar genervte Zugführer mitteilte- aufgrund „irgendwelcher Problem im Stellwerk“.

Also stiegen wir aus und liefen einfach direkt los. So konnten wir noch einen Abstecher auf die Henneburg machen.

Hinter der Burg ging es stetig ansteigend in dem Spessart. Die Temperaturen waren etwas frisch , aber wenns bergauf geht wird es einem sowieso warm.

20km, 560 Höhenmeter und knapp 5 Stunden später kamen wir in Eschau an. Und standen vor verschlossener Türe – der Löwen macht erst um 17:00 auf.

Also gings noch in die lokale Kneipe auf ein Bier und eine Bockwurscht.

Auf geht’s zur nächsten Etappe

Montag morgen 05:30h. Draussen pfeiffen die ersten Vögel im morgendlichen Nebel. Das Klingeln des Weckers reißt mich aus dem Schlaf…

Auf geht’s zur nächsten Etappe, diesmal durch den Spessart. Aber erst per Deutschland Ticket nach Miltenberg, der letzte Stopp am Main zwischen Odenwald und Spessart. The Adventure Deutsche Bundesbahn is about to start.

Zurück in Frankfurt

wow, Business Class in der Lufthansa Allegris Lounge war echt geil (excuse my French). Bisher sind nur die Suites von allen Behörden freigegeben… davon gibt es in der Business Class genau vier Sitze. Die restlichen Plätze sind alle voll funktionsfähig da, dürfen aber nicht benutzt werden. Wir hatten also eine Stewardess für vier Passagiere.

Und Platz ohne Ende:

Wir sind also bestens ausgeschlafen und sehr gut bewirtet wieder zurück 😀

Dienstag, 09.12…. Abschied 😞

Heute ist es so weit: Abschied von unserem wunderschönen Häuschen, von der tollen Natur und vor allem von den optimalen Temperaturen. Noch ein Zwischenstop in der Mall und dann geht’s zum Flughafen.

Einziger Lichtblick: Yvonne hat für unseren 11 Stunden Flug von Bogota nach Frankfurt ein spotbilliges Upgrade in die Business Class ergattert… und das auch noch in der neuen Allegris Klasse von Lufthansa… more to come …

Mittwoch: El Yunque National Park

El Yunque ist ein Regenwald – die Passatwinde treiben die Regenwolken von Osten her auf die Insel zu und dort regnen sie in den ersten Bergen von El Yunque ab. Sieht trotzdem fast so aus wie an unserem AirB&B mitten in der Insel.

Gleich morgens sind wir auf den Torre Mount Britton gestiegen. Wunderschöne Aussicht von da oben – und trotz Regenwald hatten wir bestes Wetter! An dem kleinen Wasserfall oben kann man baden. Dass gerade niemand drin war war mehr ein Zufall.

Dienstag: Culebra Island

Wir haben uns für zwei Nächte ein Zimmer ganz im Osten der Insel genommen, um gleich morgens auf die Fähre nach Culebra zu nehmen. Dort gings zuerst an den Tamarindo Beach zum Schnorcheln.

Danach ging es zum Flamenco Beach. Das Wetter war bewölkt, daher sind die Bilder nicht wirklich gut geworden. Ist aber wirklich schön dort, genau wie man sich einen Strand in der Karibik vorstellt. Palmen, weisser Sand und türkisfarbenes Wasser. Nur die Touristen stören… und die zwei Panzer, die die Amerikaner einfach haben stehen lassen.

Montag: San Juan

Jetzt also endlich die Hauptstadt, mitsamt den Castillos San Felipe del Morro und San Cristobal. Als erstes das ältere der beiden, San Felipe del Morro. Die wichtigste und größte Spanische Festung der Karibik, weil alle Segelschiffe aus Europe durch die Passatwinde quasi automatisch hier vorbei mussten. Trotz mehrfacher Versuche – vor allem der Engländer – niemals eingenommen.

Und dann San Cristobal – vor allem gebaut als zusätzliche Verteidigung gegen Angriffe von der Landseite her.

Die Stadt selbst hübsch, aber recht touristisch, wahrscheinlich vor allem wegen der Kreuzfahrer. Und wie überall steht auch hier ein großer Weihnachtsbaum.

Samstag: Ponce

Ponce. Zweitgrößte Stadt auf Puerto Rico (fast 140 tsd Einwohner) mit einer stolzen Kolonialgeschichte und extrem reichen Zuckerbaronen.

Fing auch hübsch an mit einer Tour durch das Castillo Serrallés – einer großen Villa des Sohns des gleichnamigen Gründers des größten Zucker- und Rumproduzenten Puerto Ricos.

Innen waren Fotos verboten – war aber alles sehr edel im Stil des Spanischen Klassizismus (in dem Fall mit reichlich Anlehnungen an maurischen Architektur) gebaut und eingerichtet umd mit – für damalige Zeit – sehr moderner Technik bestückt.

Und dann – die Innenstadt… Der zentrale Platz (Bilder unten) ist gut hergerichtet. Der Rest… steht häufig leer und verfällt… das war bisher auch das einzige Mal dass ich mich auf Puerto Rico etwas unbehaglich gefühlt habe (vielleicht vor allem wegen der mobilen Überwachungskameras der Polizei… die müssen ja wohl einen Grund haben)

Danach gings noch in einen Trockenwald, in dem sogar einige Kakteen wachsen. Schon interessant, dass es das auf einer Insel gibt, die sonst fast vollständig von so was wie Regenwald bedeckt ist.

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