Ein Zwischenstopp auf der langen Strecke war im „Australien Age of Dinosaurs“ in Winton. Dort kann man versteinerte Dinofußstapfen ,Krokodil- und Schildkrötenspuren sehen, die vor 95 Millionen Jahren entstanden sind. Unvorstellbar!




Reiseerinnerungen.
Ein Zwischenstopp auf der langen Strecke war im „Australien Age of Dinosaurs“ in Winton. Dort kann man versteinerte Dinofußstapfen ,Krokodil- und Schildkrötenspuren sehen, die vor 95 Millionen Jahren entstanden sind. Unvorstellbar!




Fast 3.500km von Brisbane bis in den Kakadu National Park bei Darwin – erst nach Westen quer durch das Outback in Queensland und dann nach Norden. Losgefahren sind wir in Subtropischen Regenwäldern bei 20 Grad. Heute sind wir in Mount Isa angekommen. Quer durch Buschland bei 34 Grad. Und erst die Hälfte des Wegs ist geschafft.



Mount Isa ist übrigens eine Minenstadt. Kupfer, Zinn und Blei für die Weltmärkte. Schornsteine und Hüttenwerke wo man hinschaut – aber wir bleiben nur über Nacht. Vorher hat die ganze Gegend gezittert… das war wohl eine Sprengung im Bergwerk 😨
Wir waren heute einkaufen, um mich Outback tauglich zu machen…. Die Sonnenbrille passt über meine normale Brille, dafür sehe ich aus wie Puck, die Stubenfliege. So what, Hut und Brille erfüllen ihren Zweck 🤠😎

Die Gelehrten streiten sich, ob die Corioliskraft wirklich schuld ist… aber hier der Beweis aus der Praxis: in Australien fahren nicht nur die Autos auf der falschen Seite, auch das Wasser läuft falsch herum durch den Abfluss 😁
Juhuuu, ich habe endlich Koalabären gesehen😍Und sogar gestreichelt! Die sind soooo süß und kuschelig und zum auffressen niedlich und überhaupt hätte ich am liebsten einen mit nach Hause genommen. Aber das ging natürlich nicht. Denn das war im weltberühmten Australia Zoo, der von Steve Irwin dem „Crocodile Hunter“ und seiner Familie aufgebaut wurde. Leider ist Steve 2006 bei Dreharbeiten im Great Barrier Reaf von einem Stachelrochen ins Herz gestochen worden und gestorben. Seine Familie führt den Zoo weiter und von den Einnahmen kaufen sie Ländereien, um damit vorhandene Naturschutzgebiete zu vergrößern und den Tierschutz voranzubringen.
Im Zoo gibt es verschiedene Tierarten aus der ganzen Welt. Aber natürlich vorallem viele einheimische Tiere wie Schlangen, Krokodile, Kängurus und Wombats.
Ich hatte das Glück ein Ticket für ein Treffen mit dem Wombat zu ergattern und durfte zu dem Wombat ins Gehege und ihn streicheln. Das war richtig cool. Auch die Kängurus waren total niedlich. Man konnte sie auch füttern und streicheln.
Das Highlight waren für mich aber die Koalabären!




Heute stand die Nachuntersuchung auf dem Programm. Alles im Rahmen der Möglichkeiten auf dem richtigen Weg. Und wir haben den ärztlichen Segen, in das Nothern Territory aufzubrechen. Also noch drei Tage den Boden anstarren ( das gehört tatsächlich zur Nachbehandlung) und dann kann es am Montag losgehen. Nächste Untersuchung in drei Wochen wieder in Brisbane.
Das Wichtigste zum Schluss: Yvonnes Geburtstag haben wir mit einem Mittagessen in einem leckeren Creolischen Restaurant gefeiert. Auch im Rahmen der Möglichkeiten mit gesenktem Haupt meinerseits.

Heute bin ich im Nationalpark der Glasshouse Montains um den Mount Tibrogargan gelaufen. Oben auf dem Lookout Jack Ferris hat man einen grandiosen Ausblick auf die Umgebung. Der Weg geht über Matsch, Sand und Bäche und die ganze Zeit läuft man durch einen wunderschönen Wald mit Eukalyptusbäumen und Pinien. Ach ja, die australischen Vögel zwitschern ganz anders als die deutschen. Das ist echt lustig.




Das Leben schreibt manchmal seine eigenen Geschichten und hält sich dabei nicht immer an unsere Pläne… Jetzt sind wir jedenfalls ungeplant in einem kleinen Bungalow in den Glasshouse Mountains nördlich von Brisbane gelandet. Im Garten wachsen Ananas, Bananen, Sternfrüchte, Kaffee und -zig andere exotische Früchte. Aber der Reihe nach.
Schon vor ungefähr einer Woche bemerkte ich (Karlheinz) dass sich die Sicht auf meinem linken Auge verschlechterte. Ganz kurz danach hatte ich zu allem Übel noch einen positiven Corona Test. Also Quarantäne in einem kleinen Motel in Tin Can Bay nahe Fraser Island. Einen Augenarztbesuch hatte ich versucht, das war aber wegen der Quarantäne nicht möglich.
Als die Sicht aber immer schlechter wurde, beschlossen wir zu einer Augenklinik in Rockhampton zu fahren. Die haben mich jedoch ins lokale öffentliche Krankenhaus geschickt. Und die wiederum ins Großkrankenhaus nach Brisbane. 750 km wieder in Richtung Süden.
To make an even longer story short: In Brisbane wurde ich am 23.07. operiert. Und damit sind wir wieder bei der Rekonvaleszenz in den Glasshouse Mountains. Am Donnerstag ist ein Nachsorgetermin – mal schauen, wie es dann weitergeht. Solange werden wir hier die schöne Umgebung genießen und entspannen.



Nachdem wir von den Bergen nach unten in Richtung Meer gefahren sind, sind die Temperaturen merklich gestiegen. 20 Grad und Sonnenschein! Besser geht’s eigentlich nicht.
Den Tag haben wir in Byron Bay am Strand und an der Steilküste verbracht. Die fünf Delphine und einen Wal, die wir gesehen haben, habe ich leider nicht auf ein Bild bekommen.

Diese Nacht haben wir in einem Motel in Armindale verbracht. Durch die Tür hat es gezogen wie Kuhschwanz und Nachts fielen die Temperaturen unter Null… zum Glück hatten wir Heizdecken in den Betten…
Den Tag haben wir in verschiedenen Nationalparks entlang des Waterfall Ways verbracht.



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