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Reiseerinnerungen.

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Jetzt aber: Zip Line

Diesmal sind wir zum richtigen Ort gefahren: zum Toro Verde Adventure Park. 7 Zip lines nacheinander, die letzte und längste ca eine halbe Meile.

Bissl Adrenalin im Vorfeld, ist aber halb so wild. Und im Gegensatz zu Slowenien musste man noch nicht mal per Handschuh selbst bremsen 😉.

Danach gab es lecker Essen und was zu trinken im zugehörigen Restaurant.

Chaostage…

Heute wars etwas Chaotisch… Yvonne hatte eine Zipline gebucht… dummerweise sind wir zur falschen Adresse gefahren. Also fast 50km falsch, was bei den Straßen hier mehr als eine Stunde Fahrt heisst.

Also nix Zipline (konnte Yvonne zum Glück noch auf Morgen verschieben), statt dessen Cañon Blanco.

Zum Abschluss gabs noch eine ganz frische Piña Colada von unserem Lieblings-Streetfood Laden um die Ecke.

Dienstag: Cafeplantage Sandra Farms Coffee

Was für eine Fahrt… nur 56 km, aber 1:30h über drei enge und kurvige Gebirgspässe… über einen davon quälen sich sogar Sattelzüge. Da heisst es, den Bauch einziehen und sich schlank machen…

Sandra Farms ist quasi ein Öko-Betrieb – keine Spritzmittel und alles wird von Hand geerntet. Die dunklen Bohnen oben werden mit dem Fruchtfleisch getrocknet, soll einen besonders weichen Geschmack geben.

Uns wars definitiv zu weich – das schmeckte eher nach Tee als nach Kaffee. Der Guide hats versucht anzupreisen und meinte die dunklen Röstungen seien alle Industrie-Mist…

Vielleicht sollte er mal einen Kaffee aus Arabien probieren, die tranken das weit vor den Spaniern… naja, wir haben jedenfalls keinen gekauft ( was wir sonst eigentlich immer tun…)

Außerdem gabs noch grandiose Aussichten und diverse andere Bäume mit und ohne Früchte auf der Plantage. Wer genau hinschaut, erkennt Kakao Früchte, das ist das nächste Projekt von Sandra Farms.

Zum Schluss nochmal zur Anfahrt: Die letzten drei Kilometer gings über eine Einspurige Piste mit Schlaglöchern ohne Ende… ich gebe zu, mir ging die Düse und ich war mit sicher, dass wir falsch sind…

Am Strand Puerto Nuevo

Am Sonntag war Ruhetag… mit Yoga am Morgen auf unserer unteren Terasse, Schwimmen im Pool und abendlichen Streetfood an einem der Fressstände, die hier überall entlang der Bergstraßen stehen.

Und am Montag gings an den Strand…

Leider hatten wir keine Unterwasserkamera… glasklares Wasser, viele kleine bunte Fische und einige Meeresschildkröten. Sogar einige weiche Korallen haben den Klimawandel bisher überlebt. Wirklich richtig schön!

Zum Glück waren wir früh da, ab mittags wurde es ziemlich voll inklusive Zwangsbeschallung aus diversen Boomboxen. Danach noch Essen und Einkaufen und wir habens gerade noch so vor dem Sonnenuntergang (18:00h) zum Häuschen geschafft.

Indigene und revolutionäre Eindrücke

Heute geht es in der Gegend in zwei Museen. Das Museum El Cemi ist das lustige Gebäude unten und (mit überschaubar vielen Exponaten) dem lokalen Stamm der Ureinwohner gewidmet.

Daneben steht ein Wiederaufbau des Hauses der Revolutionäre von 1950. Was? Revolution?

Ja, auch mein Horizont war zu beschränkt, um das zu wissen. Fast 10 Jahre vor Fidel Castro versuchten sich die Puerto Ricaner an einer Revolution.

Nach einem Bombardement durch die Amerikaner war aber schnell Schluss.

Danach gings noch zum Piedra Escrita, einem Fels mit Ritzzeichnungen in einem schönen Flusstal wo wir den großen Bruder unserer Terrassenbewohner getroffen haben.

Einkauf in Jayuya und erste Eindrücke

Einfach schön hier, tagsüber haben wir maximal 27 Grad und Nachts ungefähr 19 Grad. Die Klimaanlage im Haus braucht es eigentlich gar nicht.

Die Fahrt nach Jayuya führt wieder über kurvige Bergstraßen, teilweise mit riesigen Schlaglöchern. Aber wer deutsche Kamikaze Autobahnen kennt, schafft auch das 😉

19.11. – Ankunft in Monte Niebla

Nach 1:30h Fahrt mit einer Zwischenstation in einem Walmart und kurviger Fahrt über kleine Landstraßen kommen wir etwas jetlagged an unserem Häuschen an.

Um kurz nach sechs wurde es Nacht – und sehr laut…

Die Schreie nach „kuuu-ki“ stammen übrigens von Coqui (Nomen est Omen), einem winzigen Fröschlein.

18.11.25 | Ab nach Puerto Rico

07:38h – bei -1 Grad warten wir auf die U7 zum Hauptbahnhof. Wenigstens wartet in Stuttgart eine Wanderung zu den Gleisen vor uns, die uns aufwärmen sollte…

Die Deutsche Bahn war pünktlich und schon um 10:00h saßen wir in der Lufthansa Lounge im Flughafen Frankfurt. Yvonne hat ja einen extrem günstigen Business Class Flug ergattert.

12:45h – boarding; die Vorfreude auf einen riesigen Sessel und erstklassige Bewirtung ist groß.

Von Amorbach nach Miltenberg

Der dritte Tag meiner drei Etappen, die ich direkt hintereinander geplant habe. Und weil es gestern etwas weiter war, dachte ich, mir tun die Beine weh und ich machs daher kürzer. Ging aber problemlos, hätte auch weiter laufen können 😁.

Der Weg führte weiter wunderschön durch den Odenwald – wenn auch etwas hügeliger als gestern. Das Highlight war die Ankunft in Miltenberg- vorbei an der Burg und durch das „Schnatterloch“ durch einen winzigen Eingang im einem der Türme der Stadtmauer.

Und jetzt geht es mit der Bimmelbahn zurück nach Mosbach (2 Stunden mit zweimal umsteigen) und dann mit dem Auto zurück nach Hause.

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